Unsere Ziele

Schulklima


Ein gutes Schulklima zeichnet sich durch Schaffung eines Lern- und Lebensraum aus, in dem sich Kinder, Eltern und Mitarbeiter wohlfühlen. Die Johannesschule bemüht sich durch Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der anstehende Probleme im offenen und ehrlichen Gespräch bei gegenseitiger Wertschätzung gelöst werden können.

Erziehung


Durch die Vermittlung von Werten und Regeln möchten wir einen verlässlichen Rahmen schaffen, in dem die Kinder sich selbst und die anderen akzeptieren und respektieren.
Wünschenswerte Umgangsformen werden positiv verstärkt und sollen von den Kindern weitergetragen werden. Gleichzeitig legt die Johannesschule Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, sich ihre Meinung zu bilden und sich auszutauschen. Dabei sollen sie versuchen, die eigenen Bedürfnisse mit denen ihrer Klassenkameraden und Lehrkräfte unter einen Hut zu bringen.

Förderung

„Unsere Schülerinnen und Schüler sind einmalig."
Um diesem Grundsatz gerecht zu werden, sollen alle Schülerinnen und Schüler der Johannesschule gemäß ihrer individuellen Stärken und Schwächen gefördert und gefordert werden.
Für alle Jahrgänge besteht unser Förderkonzept aus den Bereichen Diagnose und Förderung, denn nur über eine differenzierte Diagnose ist eine gezielte Förderung möglich.


Diagnose und Förderung vor der Einschulung:


Im Rahmen der Schulanmeldung durchlaufen alle Schulneulinge einen Parcours, bei dem grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten in Augenschein genommen werden. Bei diesem Schulspiel wollen wir die zukünftigen Schulkinder kennen lernen und schon vor der eigentlichen Einschulung Hinweise gewinnen für eine frühe Förderung, für gezielte Hilfen und Unterstützung der Kinder im letzten dreiviertel Jahr vor ihrem ersten Schultag. An diesem Tag werden verschiedene Stationen aufgebaut, die von den Kindern mit Begeisterung und Offenheit angenommen werden. Sie können hier malen, zuhören, zeigen, erzählen, turnen, zählen und rechnen. Die einzelnen Aufgaben sind dabei nicht als Testsituation gestaltet, sondern laufen in einer ruhigen, freundlichen, ja spielerischen Atmosphäre ab. Bei Auffälligkeiten werden den Eltern Tipps für die Förderung ihrer Kinder mit auf den Weg gegeben.
Die verschiedenen Bereiche des Einschulungsparcours:
Mathematischer Bereich
• Allgemeine Grundkenntnisse: Farben, Größe, Formen
• Stand der mathematischen Vorkenntnisse: Zahlen, Mengen
Motorischer Bereich
• Grobmotorik: Körperbeherrschung, Gleichgewicht
• Feinmotorik: Händigkeit, Stifthaltung, Geschicklichkeit,
Auditive Wahrnehmung
• Hörende Unterscheidung
• Erkennen von Lauten und Klängen
Visuelle Wahrnehmung
• Sehende Wahrnehmung
• Erkennen von Formen, Orientierungsfähigkeit
Sprachlicher Bereich
• Passiver Wortschatz, d.h. verstehen und zeigen
• Aktiver Wortschatz, d.h. benennen, erzählen, sich ausdrücken

Die Ergebnisse des Schulanmeldungsparcours und die Schuluntersuchung des Gesundheitsamtes ergänzen sich gegenseitig. Dem schulärztlichen Gutachten ist eine große Bedeutung beizumessen, da die Untersuchung sowohl die Dokumentation der Teilnahme an den Präventionsmaßnahmen (Impfungen, Früherkennungsuntersuchungen) als auch die Erfassung des Gesundheitszustands im Hinblick auf die Schulfähigkeit des Kindes umfasst.
Gegebenenfalls werden gezielte Fördermaßnahmen empfohlen.


Diagnose und Förderung im ersten Jahr der Schuleingangsphase:


Von Schulbeginn bis zu den Herbstferien durchlaufen die Schulanfänger eine umfassende Schuleingangsdiagnostik. Ziel ist es dabei, die individuellen Lern- und Entwicklungsstände der Kinder zu ermitteln und somit dementsprechende Förderansätze auszuarbeiten.
Grundlage der Diagnose sind neben den gezielten Beobachtungen der Lehrer und der Sozialpädagogin Frau Kitzmann die Ergebnisse des „Gruppentests zur Erfassung phonologischer Bewusstheit" von Dr. Karl-Heinz Barth. Hinzu kommen in Absprache mit den Eltern die Beobachtungen der Bildungsdokumentationen der Kindergärten und Familienzentren. Bei Kindern, die die Offene Ganztagsgrundschule oder die Übermittagsbetreuung besuchen, werden Beobachtungen der jeweiligen Mitarbeiter einbezogen.
Aufgrund der so erlangten Erkenntnisse werden Fördermaßnahmen für die einzelnen Kinder festgelegt. Dabei kann die Förderung innerhalb der Klassengemeinschaft oder in Kleingruppen in unseren eigens dafür eingerichteten Förderräumen unter der Leitung der Sozialpädagogin Frau Kitzmann durchgeführt werden.
Vorrangig werden folgende Förderbereiche abgedeckt:
• Phonologische Bewusstheit
• Motorik
• Visuelle und auditive Wahrnehmung
• Konzentration und Koordination
• Ausdrucksfähigkeit und Festigung der deutschen Sprache
• Merkfähigkeit
• Mengenbegriff/Mengeninvarianz

Diagnose und Förderung in den Jahrgängen 2 bis 4

Aufbauend auf die Erfahrungen aus dem ersten Jahr der Schuleingangsphase werden alle mündlichen und schriftlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler zur Ermittlung des Lernstandes hinzugezogen.

Förder- bzw. Forderunterricht wird in allen Klassen für alle Kinder angeboten.
Soweit der Stundenplan es erlaubt, wird der Unterricht in kleineren Gruppen durchgeführt. Aber auch individualisierende Maßnahmen innerhalb des Klassenunterrichts dienen der Förderung der Stärken und Schwächen des einzelnen Kindes.

Laut Schulkonferenzbeschluss ist die Bildung von Kleingruppen innerhalb des Unterrichts durch helfende Eltern möglich. Auch diese Gruppen helfen bei der individuellen Förderung der Kinder, z.B. bei der Leseförderung.

Weitere Unterrichtsstunden, in denen Kinder aller Jahrgangsstufen individuell gefördert werden können, werden im Nachmittagsbereich für Kinder der Schule angeboten.